Donnerstag, 1. September 2011
Buuudaaapäääääst.
In einem viel zu heißen Zug sind wir dann nach Budapest gefahren. Dabei wurden wir von einem bulgarischen Rapstar verfolgt, der Ella zu überreden versuchte mit ihrem Freund Schluss zu machen (sie hatte ihm erzählt, sie hätte einen) und mit ihm zusammenzukommen, weil er doch so gut aussehe und seine Rapkünste durchaus mit denen aus New York zu vergleichen wären. Zum Glück konnten wir ihn in Budapest schnell abschütteln. Nachdem wir Geld abgehoben hatten und fett shoppen waren, machten wir uns dann auf den Weg zu unserem Hostel. Es war das beste Hostel der Welt!!! Zum Abendessen gab es Käsespacken, Kartoffelpüree und Saaaalat. Eigentlich wollten wir fett Party machen, aber da keine coolen Leute im Hostel waren, ließen wir das bleiben und gingen einfach schlafen. Am nächsten Tag erkundeten wir dann Budapest. Es waren gefühlte 50°C und schwitzten uns tot. Idiotischerweise bestiegen wir dann aus versehen den einzigen Berg in Budapest. Zur Abkühlung gingen wir dann in ein Spa. Leider waren die meisten Becken 38°C heiß, aber zur tatsächlichen Abkühlung gab es auch 16°C kalte :). Wir waren ein bisschen enttäuscht, dass man in das Schwimmerbecken nur mit Badekappen konnte. Aber was will man machen? Abends kochten wir dann so ziemlich das schlimmste Essen auf unserem ganzen Trip (abgesehen von der tschechischen Kinder-Tomatensuppe, die wir auf einem Kreisverkehr in Wien kochten). Der Plan war: Röstis aus dem übrig gebliebenem Kartoffelpüree zu machen mit Apfelmus. Daraus geworden ist: Kartoffel-Rührei mit Baby Nektarinen-Apfelmark aus dem Gläschen. Naja, dafür wurde unser Abend dann umso cooler. Es stellte sich nämlich heraus, dass vom Hostel so gut wir nie jemand da war und wir in der Wohnung einfach alles machen konnten was wir wollten, da wir auch irgendwie die einzigen Gäste zu sein schienen. Als es klingelte, öffnete Anne die Tür und wurde erstmal von einer Ungarin auf ungarisch zu gelabert, die davon ausging, wir wären vom Hostel. Da aber halst keiner da war ging sie und ihre zwei französischen Begleiter direkt wieder, weil sie sich lieber ein anderes Hostel suchen wollten, was wir überhaupt nicht verstanden. Etwas später kamen dann drei leipziger Jungs, denen es ziemlich gut gefallen zu schien und mit denen wir uns dann erstmal fett betranken. Später wollten wir dann noch in einen coolen Club gehen. In einen CLub sind wir auf alle Fälle gegangen, cool war er allerdings nicht wirklich. Eher einen ziemlich billige Russendisko mit schlechter Musik. Da wir betrunken waren, hatten wir aber trotzdem Spaß und umsonst rein kamen wir auch :). Der nach hause Weg war allerdings nicht so lustig, denn wir mussten 4km laufen (also Ella zumindest, Anne war schon vorher mit dem Taxi gefahren). Wir beschlossen am nächsten Tag noch einmal in einen richtig coolen Club zu gehen, aber zunächst machten wir noch ein bisschen Sightseeing und bestiegen nochmal den besagten Berg, da die Jungs ihn ja noch nicht gesehen hatten. Der Club war tatsächlich cool dieses mal. Auf dem Weg zum Club trafen wir einen ziemlich coolen Polen, der auf der Heimreise war und die Nacht durchmachen musste, da sein Zug um 9 Uhr morgens ging. Er schloss sich uns an.Wir feierten solange bis der CLub um 5 zu machte. Zu unserer großen Enttäuschung tun das alle Clubs in Budapest. Uns blieb also nichts anderes übrig als in eine Schwulenbar zu gehen, die als einziges noch offen hatte. Irgendwann gingen wir dann aber zurück zum Hostel und nahmen den Polen mit, da er ja nirgendwo anders hingehen konnte. Aus Nettigkeit blieben wir dann mit ihm bis 8 Uhr wach. Nach ein paar Stunden standen wir wieder auf, um eine Free Walking Tour mitzumachen. Wir latschten 2,5 Stunden durch die Stadt und stiegen schon wieder auf einen Berg, zum Glück nicht nochmal der gleich, auf dem wir schon zweimal gewesen waren. Aber viel Neues lernten wir nicht und kamen uns wie ziemlich doofe Touris vor. Danach gönnten wir uns aber eine leckere Pizza und der Tag war gerettet :). Dann mussten wir auch schon in den Zug nach Krakau steigen...
Mittwoch, 24. August 2011
Zugafhren, zugfahren, zugfahren und Istanbul.
Wir stiegen also morgens frueh in Belgrad in den Zug, der erstaunlilch leer war. Leider befanden wir uns im falschen Abteil und wurden in ein anderen Wagon Geschickt. Dort wurden wir dann von einem Schaffner angeschrien, waas uns einfallen wuerde einfach in seinen Wagon zu kommen und eine Abteiltuer aufzumachen. Im dritten Wagon sagte der Schaffner uns lediglich, dass er nicht wisse, ob wir hier richtig sind. Also blieben wir einfach. Nach 12 Stunden oder so kamen wir dann in Sofia an und freuten und schon auf eine einstuendige Pause, die wir fuer die Zubereitung unseres Abendessens nutzen wollten. Leider haben wir dabei die Zeitverschiebung nicht beachtet :( laut Plan sollte der Zug also in 20 min fahren - keine Zeit zum kochen. Da wir aber nach einer knappen Stunde immer noch am Gleis standen und auf einen defekten Zugteil (der gar nicht kam und unsere Reservierung enthielt) und unsere Lok warteten, beschlossen wir dann schliesslich doch noch zu kochen. Leider kam die Lok gerade dann, als wir die Nudeln ins Wasser gaben. Sie wurde dann von einem Menschen mit ueberdimensional grossem Hammer an den Wagons befestigt (was uns spaeter noch zum Verhaengnis werden sollte). Wir nutzten jede Minute, um ja unsere Nudeln gar zu kriegen, der Schaffner setzte uns aber mit den Worten 'No fire on the train!!!' unter Druck. Schliesslich mussten wir aufgeben und stellten den noch warmen Kochtopf in den Zug in der Hoffnung die Nudeln wuerden noch irgendwie gar werden. Eine viertel Stunde waren sie kmplett verkocht, aber der Schaffner weg. Klammheimlich machten wir dann doch 'fire on the train' und bereiteten ein Sosse aus undefinierbarem Milchprodukt und Zuchini und Knoblauch und Zwiebln und einem Schuss saurer Milch zu. Dabei wurden wir zur Touristenattraktion, man beachtete uns mehr als den Sonnenuntergang. Schliesslich hatten wir es dann geschafft. gerade rechtzeitig bevor der Schaffner wieder kam und uns unterstellte es wurde nach Gas riechen, schade, dass wir gar nicht mit Gas gekocht hatten! Wir zwangen das essen in uns hinein bis wir satt waren und hatten dann leider immer noch eine gute Portion uebrig. Die Erloesung kam in Form eines hungrigen Franzosen, bei dem wir dann spaeter auch im Abteil sassen. (austauschsweise fuer unsere nicht vorhandene Reservierung) Wir kamen ganz gut voran, bis wir ploetzlich in the middle of nowhere stehen blieben (fuer 2 Stunden). Es stellte sich heraus, dass der Mann mit dem grossen Hammer die Lok zu gruendlich befestigt hatte und sie sich nicht mehr entfernen liess, dabei sollte doch der Zug umdrehen. Wir streunten also in der Wildnis der Bahnhofes herum und stiessen dabei auf zwei interrailende Deutsche Jungs aus Muenschen. Wir sassen dann noch ein paar Stunden bei ihnen und wollten dann von unserer Reservierung profitieren und uns ins Bett legen. Leider hatten inzwischen zwei Franzosen unsere Betten eingenommen, die Schweine!!!! Verzweifelt schliefen wir also auf freien Sitzen und Boden. Zum Glueck tuachte dann eine halbe Stunde spaeter unsere urspruengliche Reservierung doch noch auf (in Form eines Ersatzwagens), sodass wir uns uebergluecklich in unsre Schlafquartiere zurueckzogen. Zwei Stunden spaeter wurden wir leider wegen der Passkontrolle wieder geweckt. Am Schalter des tuerkischen Bahnhofs grinste uns ein junger tuerkischer Polizist belustigt an mit den Worten: 'Welcome to Turkey'. Nun dachten wir haben wir es hinter uns und koennen endlich schlafen. Doch Trugschluss! De Schaffner in diesem Wagon wollten unsre Reservierung sehen, die uns dummerweise ein anderer Schaffner bereits weggenommen hat. Leider konnte es sich nicht daran erinnern und keine sprach Englisch. Wir machten das ganze dann so kompliziert, dass die Schaffner schliesslich aufgaben uns in frieden schlafen liessen (zum grossen Glueck fuer den Franzosen in unserem Abteil, der offensichtlicherweise gar keine Reservierung hatte). Irgendwann kamen wir dann mit 4 Stunden Verspaetung in Istanbul an. WELCOME TO TURKEY!!!!
Wir hatten am Abend vorher festgestellt, dass wir im Hostel direkt neben den Muenschenern waren, sodass wir uns vom Bahnhof gemeinsam auf den Weg machten ('Ich war als Kind schonmal hier, ich kenne mich hier aus, ich weiss, wie wir zum Hostel kommen!'). Zwar informierte uns der eine Deutsche schon ueber die leicht zweifelhafte Orientierung des selbsternannten 'Guides', wir kannten ihn aber noch nicht lange genug, um den Wahrheitsgehalt dieser Aussage abschaetzen zu koennen. Treudoof rannten wir also hinterher. Fuer den Weg, der uns spaeter 15min kostete, brauchten wir 45min. Dafuer war das Glueck ueber eine Dusche und frische Klamotten umso groesser. Ausserdem erfuhren wir beim Check-in im Hostel, dass wir ein Fruehstuecksbuffet hatten. Yeah!
Wir trafen uns spaeter nochmal mit den Deutschen und erkundeten die naechsten drei Tage gemeinsam Istanbul, es stellte sich sogar heraus, dass wir mit dem gleichen Zug wieder abfuhren (zumindest bis ueber die bulgarische Grenze). Istanbul ist bisher unsere Lieblingsstadt! Die Moscheen sind wunderschoen und die Atmosphaere nach Sonnenuntergang dank Ramadan unbeschreiblich. Wir verschmerzten sogar knapp 6 Euro Eintritt in den Topkapi Palast, hat sich aber gelohnt! Einen Hamam allerdings goennten wir uns dann doch nicht (19Euro blosser Eintritt, ohne Seife oder so! Pff! Und das war noch das billigste!), in Budapest soll es schliesslich auch schoene Baeder geben!
Nach drei aufregenden Tagen Istanbul nahmen wir also den Nachtzug nach Bukarest. Unser Schlafwagen stand wie bestellt am Bahnhof, schonmal eine Erleichterung. In unserem Abteil war ausserdem nurnoch eine nette Franzoesin, die auf halber Strecke ausstieg. Wir sassen noch ein wenig mit den Deutschen und unterhielten uns, dann gingen wir friedlich bis zur Grenze schlafen. Alles verlief dort relativ unkompliziert, wenn auch relativ langwierig. Danach schliefen wir selig bis in den Nachmittag hinein. Letzten Endes kamen wir mit 2 1/4 Stunden Verspaetung an, aber WAS fuer eine Zugfahrt. Wir koennen unser Glueck eigentlich noch immer nicht fassen, keine Antifa, kein kaputter Zug, kein Fehlender Wagon... Wow!
In Bucarest schlemmten wir dann einen Greek Salad von McDonalds, waehrend wir auf unseren Anschlusszug warteten. Auch die Fahrt nach Timisoara (oder im Deutschen Timiswar) verlief relativ ungestoert, wenn man von einem leicht aggressiven und laut atmenden Mann in unserem Abteil absah, der gelegentlich etwas Laerm gemacht hat. Aber verglichen mit der Montenegrischen Antifa eigentlich nicht der Rede wert. Wir hatten sogar (zum 1. Mal) eine Klimaanlage!!!!!!!!! Unfassbar.
Jetzt sind wir auf jeden Fall in Timisoara auf einem Campingplatz untergekommen, der guenstig und nett ist (rosa Klopapier und die Duschkoepfe sehen aus wie pinke Nilpferde, die Wasser spucken!), heute Abend gibt es lecker Ratatouille mit Nudeln und Rotwein. Namnam!
Morgen geht es dann weiter nach Budapest, da bleiben wir 2 Naechte in einem guenstigen Hostel, dann nach Krakau 1 Nacht, dann nach Poznan 1 Nacht und dann auch schon wieder nach hause! So schnell vergeht die Zeit...
Bis bald (vielleicht sogar richtig 'in person'?)
Annella
Wir hatten am Abend vorher festgestellt, dass wir im Hostel direkt neben den Muenschenern waren, sodass wir uns vom Bahnhof gemeinsam auf den Weg machten ('Ich war als Kind schonmal hier, ich kenne mich hier aus, ich weiss, wie wir zum Hostel kommen!'). Zwar informierte uns der eine Deutsche schon ueber die leicht zweifelhafte Orientierung des selbsternannten 'Guides', wir kannten ihn aber noch nicht lange genug, um den Wahrheitsgehalt dieser Aussage abschaetzen zu koennen. Treudoof rannten wir also hinterher. Fuer den Weg, der uns spaeter 15min kostete, brauchten wir 45min. Dafuer war das Glueck ueber eine Dusche und frische Klamotten umso groesser. Ausserdem erfuhren wir beim Check-in im Hostel, dass wir ein Fruehstuecksbuffet hatten. Yeah!
Wir trafen uns spaeter nochmal mit den Deutschen und erkundeten die naechsten drei Tage gemeinsam Istanbul, es stellte sich sogar heraus, dass wir mit dem gleichen Zug wieder abfuhren (zumindest bis ueber die bulgarische Grenze). Istanbul ist bisher unsere Lieblingsstadt! Die Moscheen sind wunderschoen und die Atmosphaere nach Sonnenuntergang dank Ramadan unbeschreiblich. Wir verschmerzten sogar knapp 6 Euro Eintritt in den Topkapi Palast, hat sich aber gelohnt! Einen Hamam allerdings goennten wir uns dann doch nicht (19Euro blosser Eintritt, ohne Seife oder so! Pff! Und das war noch das billigste!), in Budapest soll es schliesslich auch schoene Baeder geben!
Nach drei aufregenden Tagen Istanbul nahmen wir also den Nachtzug nach Bukarest. Unser Schlafwagen stand wie bestellt am Bahnhof, schonmal eine Erleichterung. In unserem Abteil war ausserdem nurnoch eine nette Franzoesin, die auf halber Strecke ausstieg. Wir sassen noch ein wenig mit den Deutschen und unterhielten uns, dann gingen wir friedlich bis zur Grenze schlafen. Alles verlief dort relativ unkompliziert, wenn auch relativ langwierig. Danach schliefen wir selig bis in den Nachmittag hinein. Letzten Endes kamen wir mit 2 1/4 Stunden Verspaetung an, aber WAS fuer eine Zugfahrt. Wir koennen unser Glueck eigentlich noch immer nicht fassen, keine Antifa, kein kaputter Zug, kein Fehlender Wagon... Wow!
In Bucarest schlemmten wir dann einen Greek Salad von McDonalds, waehrend wir auf unseren Anschlusszug warteten. Auch die Fahrt nach Timisoara (oder im Deutschen Timiswar) verlief relativ ungestoert, wenn man von einem leicht aggressiven und laut atmenden Mann in unserem Abteil absah, der gelegentlich etwas Laerm gemacht hat. Aber verglichen mit der Montenegrischen Antifa eigentlich nicht der Rede wert. Wir hatten sogar (zum 1. Mal) eine Klimaanlage!!!!!!!!! Unfassbar.
Jetzt sind wir auf jeden Fall in Timisoara auf einem Campingplatz untergekommen, der guenstig und nett ist (rosa Klopapier und die Duschkoepfe sehen aus wie pinke Nilpferde, die Wasser spucken!), heute Abend gibt es lecker Ratatouille mit Nudeln und Rotwein. Namnam!
Morgen geht es dann weiter nach Budapest, da bleiben wir 2 Naechte in einem guenstigen Hostel, dann nach Krakau 1 Nacht, dann nach Poznan 1 Nacht und dann auch schon wieder nach hause! So schnell vergeht die Zeit...
Bis bald (vielleicht sogar richtig 'in person'?)
Annella
Donnerstag, 18. August 2011
der Tag nach der schlimmsten Zugfahrt der Welt
...ist erstaunlich schoen verlaufen. Aber erstmal JEDE MENGE Vorgeschehen. Angefangen da wo wir letztes Mal aufgehoert haben.Reise nach Split!
Also wir sind brav in den Zug gestiegen und in Split angekommen, wo wir uns kurzerhand dazu entschieden, eine Faehre nach Hvar zu nehmen, da in unserem Reisefuehrer stand, wir koennten Montags zurueck. Haette perfekt gepasst.Schade war es dann, als wir feststellen mussten, dass diese Info falsch war und wir erst Dienstags weiterfahren konnten, was natuerlich unsere ganze restliche Planung ueber den Haufen geworfen hat. Wir steckten also fest.
Am ersten Abend lernten wir zum Glueck direkt einen Canadischen Kayakguide kennen, der uns dann auch direkt fuer den naechsten Tag ein Kayak lieh. Abends gingen wir noch mit ihm und seiner franzoesischen Jugendgruppe (so eine scheint auf jedem Campingplatz, auf dem wir sind, vorhanden zu sein...) in ein velassenes Doerfchen und ein Restaurant mit netter Atmosphaere gegangen. Zumindest bis der Wirt anfing, rumzuschreien, dass er alle franzoesischen Menschen hassen wuerde wegen 'fucking Sarkozy'. Na was ein Glueck das wir deutsch sind und den freien Hausgebrauten Schnaps trotzdem bekommen haben!
Am naechsten Abend freundeten wir uns dann mit 4 Augsburgern an, nachdem wir in der Stadt Hvar rumgeirrt waren und uns auf dem Markt mit Gemuese etc zum Grillen ausgestattet hatten. Schwimmen gewesen und kayaken waren wir natuerlich auch! Auch den naechsten Tag verbrachten wir recht aufregungslos in einer wunderschoenen Bucht mit klarem tuerkisen Wasser, abends wieder mit unseren deutschen Freunden und deren FURCHTBARER Gitarre. Schlechter geht es wirklich nicht :)
Da die Deutschen am Abend darauf schon wieder abreisen mussten, freundeten wir uns einfach mit ein paar Polen an, die uns gleich freie Unterkunft anboten, da wir auf unsrer Rueckreise in ihrem Heimatort vorbeifahren. Genauso wie wir hier eben Logie bei ein paar Krakauer Studenten angeboten bekommen haben!
Dienstag sind wir dann endlich mit der Faehre nach Dubrovnik gefahren, von da aus dann direkt weiter mit dem Bus nach Budva, das angeblich sehr schoen sein sollte. Ist es auch, allerdings eher fuer den Ballermann Typ, wir haben uns inmitten der Party leicht fehl am Platze gefuehlt und uns so auf dem anscheinend schlechtesten Campingplatz in der Umgebung untergebracht. Immerhin war es guenstig.
AmTag darauf sind wir dann mit halb kaputten Bussen nach Bar gefahren, wo wir den Tag faulenzend am Strand verbracht haben. Abends haben wir dann den Nachtzug nach Belgrad genommen, womit wir auf den Titel dieses Eintrages kommen.
Der Zug selber war bereits in stark demoliertem Zustand und ratterte erbaermlich. Aber wir waehnten uns dennoch gluecklich, da wir nur zu dritt im Abteil warenund uns also ueber die Sitze ausstrecken konnten - bis die Monetnegrische Antifa sich entschied, unseren Zug zu nehmen, scheinbar vollzaehlig. Sturzbetrunken liessen sich also einige Herren auf meinen Beinen nieder, andere quetschten sich in zentimeterbreite Luecken auf den Sitzen, sodass wir in einem 6er abteil anschliessend zu zehnt sassen. Plus staendig wechselnde Stehende. Das Geschehen wurde begleitet von lautstarken serbischen Sprechchoeren und Trampeln und Gegen-die-Waende-Hauen, sodass der Zug nachher noch kaputter war, als bei unserem Einstieg. Uebrigens ist auch Rauchen in Montenegrischen Zuegen gestattet und es gibt keine Klimaanlage. Toll!
Irgendwie haben wir die Zugfahrt ueberlebt und den Tag in erstaunlich guter Form ueberstanden. Vielleicht wollte uns eine ueberirdische Macht auch ein bisschen troesten, wir haben hier ein unschlagbar tolles Hostel gefunden, billig und DIE BESTEN DUSCHEN DER WELT (besser als zu hause sogar, mit so einer riesen Brause usw!). Ausserdem ist Belgrad guenstig, hat vegetarische Biolaeden und einen ganz besonderen Charme, der den Tag dann doch noch gerettet hat. Puh!
Morgen geht es dann weiter nach Istanbul. 24h Zugfahrt, juhu! Aber was tut man nicht alles wenn man noch jung ist ... ;)
Viele Gruesse und eine wohlverdiente gute Nacht,
Ella und Anne
Also wir sind brav in den Zug gestiegen und in Split angekommen, wo wir uns kurzerhand dazu entschieden, eine Faehre nach Hvar zu nehmen, da in unserem Reisefuehrer stand, wir koennten Montags zurueck. Haette perfekt gepasst.Schade war es dann, als wir feststellen mussten, dass diese Info falsch war und wir erst Dienstags weiterfahren konnten, was natuerlich unsere ganze restliche Planung ueber den Haufen geworfen hat. Wir steckten also fest.
Am ersten Abend lernten wir zum Glueck direkt einen Canadischen Kayakguide kennen, der uns dann auch direkt fuer den naechsten Tag ein Kayak lieh. Abends gingen wir noch mit ihm und seiner franzoesischen Jugendgruppe (so eine scheint auf jedem Campingplatz, auf dem wir sind, vorhanden zu sein...) in ein velassenes Doerfchen und ein Restaurant mit netter Atmosphaere gegangen. Zumindest bis der Wirt anfing, rumzuschreien, dass er alle franzoesischen Menschen hassen wuerde wegen 'fucking Sarkozy'. Na was ein Glueck das wir deutsch sind und den freien Hausgebrauten Schnaps trotzdem bekommen haben!
Am naechsten Abend freundeten wir uns dann mit 4 Augsburgern an, nachdem wir in der Stadt Hvar rumgeirrt waren und uns auf dem Markt mit Gemuese etc zum Grillen ausgestattet hatten. Schwimmen gewesen und kayaken waren wir natuerlich auch! Auch den naechsten Tag verbrachten wir recht aufregungslos in einer wunderschoenen Bucht mit klarem tuerkisen Wasser, abends wieder mit unseren deutschen Freunden und deren FURCHTBARER Gitarre. Schlechter geht es wirklich nicht :)
Da die Deutschen am Abend darauf schon wieder abreisen mussten, freundeten wir uns einfach mit ein paar Polen an, die uns gleich freie Unterkunft anboten, da wir auf unsrer Rueckreise in ihrem Heimatort vorbeifahren. Genauso wie wir hier eben Logie bei ein paar Krakauer Studenten angeboten bekommen haben!
Dienstag sind wir dann endlich mit der Faehre nach Dubrovnik gefahren, von da aus dann direkt weiter mit dem Bus nach Budva, das angeblich sehr schoen sein sollte. Ist es auch, allerdings eher fuer den Ballermann Typ, wir haben uns inmitten der Party leicht fehl am Platze gefuehlt und uns so auf dem anscheinend schlechtesten Campingplatz in der Umgebung untergebracht. Immerhin war es guenstig.
AmTag darauf sind wir dann mit halb kaputten Bussen nach Bar gefahren, wo wir den Tag faulenzend am Strand verbracht haben. Abends haben wir dann den Nachtzug nach Belgrad genommen, womit wir auf den Titel dieses Eintrages kommen.
Der Zug selber war bereits in stark demoliertem Zustand und ratterte erbaermlich. Aber wir waehnten uns dennoch gluecklich, da wir nur zu dritt im Abteil warenund uns also ueber die Sitze ausstrecken konnten - bis die Monetnegrische Antifa sich entschied, unseren Zug zu nehmen, scheinbar vollzaehlig. Sturzbetrunken liessen sich also einige Herren auf meinen Beinen nieder, andere quetschten sich in zentimeterbreite Luecken auf den Sitzen, sodass wir in einem 6er abteil anschliessend zu zehnt sassen. Plus staendig wechselnde Stehende. Das Geschehen wurde begleitet von lautstarken serbischen Sprechchoeren und Trampeln und Gegen-die-Waende-Hauen, sodass der Zug nachher noch kaputter war, als bei unserem Einstieg. Uebrigens ist auch Rauchen in Montenegrischen Zuegen gestattet und es gibt keine Klimaanlage. Toll!
Irgendwie haben wir die Zugfahrt ueberlebt und den Tag in erstaunlich guter Form ueberstanden. Vielleicht wollte uns eine ueberirdische Macht auch ein bisschen troesten, wir haben hier ein unschlagbar tolles Hostel gefunden, billig und DIE BESTEN DUSCHEN DER WELT (besser als zu hause sogar, mit so einer riesen Brause usw!). Ausserdem ist Belgrad guenstig, hat vegetarische Biolaeden und einen ganz besonderen Charme, der den Tag dann doch noch gerettet hat. Puh!
Morgen geht es dann weiter nach Istanbul. 24h Zugfahrt, juhu! Aber was tut man nicht alles wenn man noch jung ist ... ;)
Viele Gruesse und eine wohlverdiente gute Nacht,
Ella und Anne
Dienstag, 16. August 2011
Kroatien und Montenegro
Muecken sind scheisse. Bikinidiebe sind auch scheisse.
Sitzen grad im Internetcafein Budva, Montenegro. Sassen vier Tage auf einer kroatischen Insel fest und waren heute den ganzen Tag mit Faehre und Bus unterwegs. Nun schleichen wir uns auf einen Campingplatz.
Bis demnaechst
Annella
Sitzen grad im Internetcafein Budva, Montenegro. Sassen vier Tage auf einer kroatischen Insel fest und waren heute den ganzen Tag mit Faehre und Bus unterwegs. Nun schleichen wir uns auf einen Campingplatz.
Bis demnaechst
Annella
Donnerstag, 11. August 2011
Zagreb
Nun sind wir in Zagreb. Wir sind in einem sehr netten Hostel, dass leider etwas sehr ausserhalb der Innnenstadt liegt, die Leute hier sind aber nett. Bisher haben wir gut geschlafen. Wir haben zwei sehr nette Hollaender kennen gelernt, mit denen wir dann gestern einen Ausflug zu den Plitwizer Seen gemacht haben.Es war bildhuebsch, leider aber etwas zu touristisch.Wir standen relativ oft im Menschenstau. Abends haben wir dann noch ein paar Englaender und Deutsche kennengelernt und brav in Annes Geburtstag reingefeiert. Eigentlich wollten wir heute morgen den Zug nach Split nehmen, das hat leider nicht so gut geklappt. Deswegen haben wir noch einen Tag in Zagreb verbracht und fahren morgen frueh weiter. Zagreb ist zwar ganz nett, hat aber nicht besonders viel zu bieten, was Sehenswuerdigkeiten angeht. Laenger als einen Tag kann man nicht ohne Langeweile dort verbringen. Zu mittag haben wir allerdings ein nettes Reastaurant gefunden und Geburtstagspizza und Panna Cotta gegessen! Lecker schmecker. Nun gehen wir bald ins Bett, damit wir morgen fit fuer die Reise nach Split sind.
Gute Nacht
Annella
Gute Nacht
Annella
Montag, 8. August 2011
Wienedig.
Hallo liebe Blogleser,
tut uns leid, dass ihr so lange auf unseren naechsten eintrag warten musstet. Doch das warten hat sich gelohnt, nun ist es so weit:
Wir sitzen gerade in einem charmanten Internetcafe in Venedig und es ist sch..ziemlich heiss. Aber zunaechst muuessen wir natuerlich von Wien berichten. Es war zwar schoen, aber nicht ganz so gut wie Prag. Zuerst einmal haben wir auf dem Wag dahin in Nachtzug auf dem Boden geschlaffen, sodass wir noch etwas muede waren bei unserer Ankunft. Trotzdem haben wir unseren Campingplatz gefunden, der echt schoen gewesen waere, wenn er nicht von franzoesischen Pfadigruppen belagert gewesen waere, die tanzend vor dem Waschhaus standen. Wir haben aber wacker unser Zelt aufgestellt und sind durch Wien gestreunert. Wir haben beschlossen, dass das Schoenste dort die grossen Parks sind (einer hatte sogar ein Kneippbecken!). Getruebt wurde unsere Wanderung dadurch, dass Ella eine grosse Blase und Anne komplett aufgerissene Fersen hat (danke Mama K. fuer deine Gene! ;) ). Aber welch ein Glueck: Die Creme, die Anne mithatte hat ein bisschen geholfen.
Abends haben wir dann noch bekanntschaft mit ein paar Hollaendern (na sowas!) und einem Englaender mit Gitarre gemacht und musiziert.
Tags darauf sind wir dann in die Stadt, haben unser Gepaeck am Bahnhof eingeschlossen und sind nochmal rumgetourt, diesmal haupsaechlich Gebaeude angeschaut. Als uns dann der Hunger heimsuchte, haben wir kurzerhand vor dem Bahnhof auf einer Wiese Nudelsuppe gekocht. Sie war ziemlich schlecht. Aber die Blicke der Passanten waren graaaaandios!
Abends sind wir dann also wieder in den Nachtzug, in dem wir eigentlich Betten reservieren wollten, die haetten aber fast 30 Euro gekostet (pro Nase!) also haben wir uns mit 7 Euro je Sitz zufrieden gegeben. Die Reise war nicht besonders toll aber auszuhalten. Gestoert wurden wir nur durch eine Gruppe sturzbetrunkener Italiener, die irgendwann gegen 3 zustiegen und viel Spass am lauten Ruelpsen hatten. In Venedig angekommen wollten wir dann einen Nachtzug nach Budapest buchen - alles voll! Haetten wir uns eigentlich denken koennen, bei den Mengen an Hollaendern, die alle zum Sziget wollen... Aber wir sind ja flexibel, bleiben also 2 Naechte in Venedig und fahren dann direkt nach Kroatien.
Unser Campingplatz hier ist uebrigens grosse Klasse. Wir sind am "Lido di Venezia", also auf der Insel suedlich der Stadt. 10 Minuten Fussweg zum Strand, was wir gestern direkt mal genutzt haben :) Bis es dann anfing zu regnen wie HULLE und wir schleunigst unsere Sachen ins Zelt holen wollten. Allerdings hat das nicht so ganz geklappt, es haengt also immernoch alles zum trocknen draussen, aber da es gefuehlte 50 Grad sind sollte das heute ganz gut klappen.
Abends haben wir uns dann noch ein Paar Fahrraeder geliehen und einen wunderschoenen Weg am Meer entdeckt, den wir dann bis ganz zum anderen Ende der Insel langgefahren sind. Die Venezianer haben sich uebrigens ueberall kleine Haueschen am Meer gebaut, so wie Baumhauser am Strand. Coooool!
Jetzt werden wir mal die Stadt erkunden, und schlappe 6€ fuer eine knappe Std Internet hinblaettern (weil wir so ewig nach Zugverbindungen suchen mussten...).
Liebste Gruesse vom sonnigen Meer.
Annella
tut uns leid, dass ihr so lange auf unseren naechsten eintrag warten musstet. Doch das warten hat sich gelohnt, nun ist es so weit:
Wir sitzen gerade in einem charmanten Internetcafe in Venedig und es ist sch..ziemlich heiss. Aber zunaechst muuessen wir natuerlich von Wien berichten. Es war zwar schoen, aber nicht ganz so gut wie Prag. Zuerst einmal haben wir auf dem Wag dahin in Nachtzug auf dem Boden geschlaffen, sodass wir noch etwas muede waren bei unserer Ankunft. Trotzdem haben wir unseren Campingplatz gefunden, der echt schoen gewesen waere, wenn er nicht von franzoesischen Pfadigruppen belagert gewesen waere, die tanzend vor dem Waschhaus standen. Wir haben aber wacker unser Zelt aufgestellt und sind durch Wien gestreunert. Wir haben beschlossen, dass das Schoenste dort die grossen Parks sind (einer hatte sogar ein Kneippbecken!). Getruebt wurde unsere Wanderung dadurch, dass Ella eine grosse Blase und Anne komplett aufgerissene Fersen hat (danke Mama K. fuer deine Gene! ;) ). Aber welch ein Glueck: Die Creme, die Anne mithatte hat ein bisschen geholfen.
Abends haben wir dann noch bekanntschaft mit ein paar Hollaendern (na sowas!) und einem Englaender mit Gitarre gemacht und musiziert.
Tags darauf sind wir dann in die Stadt, haben unser Gepaeck am Bahnhof eingeschlossen und sind nochmal rumgetourt, diesmal haupsaechlich Gebaeude angeschaut. Als uns dann der Hunger heimsuchte, haben wir kurzerhand vor dem Bahnhof auf einer Wiese Nudelsuppe gekocht. Sie war ziemlich schlecht. Aber die Blicke der Passanten waren graaaaandios!
Abends sind wir dann also wieder in den Nachtzug, in dem wir eigentlich Betten reservieren wollten, die haetten aber fast 30 Euro gekostet (pro Nase!) also haben wir uns mit 7 Euro je Sitz zufrieden gegeben. Die Reise war nicht besonders toll aber auszuhalten. Gestoert wurden wir nur durch eine Gruppe sturzbetrunkener Italiener, die irgendwann gegen 3 zustiegen und viel Spass am lauten Ruelpsen hatten. In Venedig angekommen wollten wir dann einen Nachtzug nach Budapest buchen - alles voll! Haetten wir uns eigentlich denken koennen, bei den Mengen an Hollaendern, die alle zum Sziget wollen... Aber wir sind ja flexibel, bleiben also 2 Naechte in Venedig und fahren dann direkt nach Kroatien.
Unser Campingplatz hier ist uebrigens grosse Klasse. Wir sind am "Lido di Venezia", also auf der Insel suedlich der Stadt. 10 Minuten Fussweg zum Strand, was wir gestern direkt mal genutzt haben :) Bis es dann anfing zu regnen wie HULLE und wir schleunigst unsere Sachen ins Zelt holen wollten. Allerdings hat das nicht so ganz geklappt, es haengt also immernoch alles zum trocknen draussen, aber da es gefuehlte 50 Grad sind sollte das heute ganz gut klappen.
Abends haben wir uns dann noch ein Paar Fahrraeder geliehen und einen wunderschoenen Weg am Meer entdeckt, den wir dann bis ganz zum anderen Ende der Insel langgefahren sind. Die Venezianer haben sich uebrigens ueberall kleine Haueschen am Meer gebaut, so wie Baumhauser am Strand. Coooool!
Jetzt werden wir mal die Stadt erkunden, und schlappe 6€ fuer eine knappe Std Internet hinblaettern (weil wir so ewig nach Zugverbindungen suchen mussten...).
Liebste Gruesse vom sonnigen Meer.
Annella
Donnerstag, 4. August 2011
Prag
Quak.
Wir sind jetzt gerade in Prag. Es regnet, aber das macht nichts denn wir sind quasi schon wieder auf dem Weg nach Wien.
Unsere Reise fing sch... ziemlich chaotisch an. Wir haben uns zum Glueck sehr schnell gefunden, nach gearde mal 22 Stunden in denen Ella orientierungslos durch Prag lief auf der Suche nach Anne. Und Anne alle halbe Stunde zum Hostel rannte, um nach Ella zu fragen. Die Leute an der Rezeption fingen schon an Ellas Existenz zu bezweifeln. Trotzdem weigerten sie sich aus irgendeinem Grund Ella die Nachricht von Anne zu geben. Dies erschwerte die Suche enorm.
Anne hatte ein wenig mehr Glueck als Ella, weil sie im Bus bereits einen netten Kiwi kennen gelernt hatte, mit dem sie dann Prag erkundete und nach Ella fragte. Auch er begann nach einer Weile, Ella als ein Hirngespinst zn sehen, als sie dann aber auf der Wiese des Campingplatzes lag und ein Buch las als Anne und Adam (Kiwi) klaerte sich alles irgendwie.
Aber auch Ella machte nach etwa 2 Stunden Bekanntschaft mit einem charmanten Herren, der ihr auf einer Bank etwas Haschisch anbot. Es sollte uns also an nichts fehlen...
Mit dem Wetter hatten wir Glueck, es war wunderschoen sonnig, vielleicht sogar schon zu heiss. Aber wir hatten viel Spass mit unseren zum groessten Teil hollaendischen Zeltnachbarn und Anne kann jetzt sogar auf niederlaendisch bis 20 zaehlen. Wow!
Prag ist uebrigens voll von Casinos, wir geehn davon aus, dass 90 Prozent der Bevoelkerung spielsuechtig ist. Wir haben aber keins fotografiert. Ansonsten ist Prag eigentlich genauso wie Koeln, vor allem auf Postkarten. Viele Haeuser und ein Dom! Wobei die Haeuser hier etwas netter anzusehen sind. Empfehlenswert!
Der weitere Verlauf unserer Reise sieht jetzt uebrigens wiefolgt aus:
Heute Nacht mit dem Nachtzug nach Wien, da eine Nacht zelten und dann mit einem weiteren Nachtzug nach Veeeeeeeeeeeeeeeeeeeenedig! Taetae. Da sind wir dann auch zwei Tage, danach geht es ab nach Budapest aufs Sziget! :) Und dann schauen wir mal, wie es weitergeht...
Wir sind auf jeden Fall gesund und munter, noch nicht verhungert (Essen ist unglaublich guenstig hier, eine Flasche Bier kostet umgerechnet 5cent!) und das dramatischste ist vermutlich, dass Anne sich an einer Glasscherbe geschniten hat. Vielleicht stirbt sie bald daran, dann koennte man zumindest ausschliessen, dass sie im Kosovo entfuehrt wird.
Ella hat noch alle Haare auf dem Kopf. Was fuer ein Glueck! Wir werden uns jetzt den Rest des Tages damit beschaeftigen eine Sprache zu entwickeln, die ausschliesslich aus Lauten wie hm, aeh, oh, uh, aha usw. besteht.
Auf wiedersehen!
Ella und Anne...
Wir sind jetzt gerade in Prag. Es regnet, aber das macht nichts denn wir sind quasi schon wieder auf dem Weg nach Wien.
Unsere Reise fing sch... ziemlich chaotisch an. Wir haben uns zum Glueck sehr schnell gefunden, nach gearde mal 22 Stunden in denen Ella orientierungslos durch Prag lief auf der Suche nach Anne. Und Anne alle halbe Stunde zum Hostel rannte, um nach Ella zu fragen. Die Leute an der Rezeption fingen schon an Ellas Existenz zu bezweifeln. Trotzdem weigerten sie sich aus irgendeinem Grund Ella die Nachricht von Anne zu geben. Dies erschwerte die Suche enorm.
Anne hatte ein wenig mehr Glueck als Ella, weil sie im Bus bereits einen netten Kiwi kennen gelernt hatte, mit dem sie dann Prag erkundete und nach Ella fragte. Auch er begann nach einer Weile, Ella als ein Hirngespinst zn sehen, als sie dann aber auf der Wiese des Campingplatzes lag und ein Buch las als Anne und Adam (Kiwi) klaerte sich alles irgendwie.
Aber auch Ella machte nach etwa 2 Stunden Bekanntschaft mit einem charmanten Herren, der ihr auf einer Bank etwas Haschisch anbot. Es sollte uns also an nichts fehlen...
Mit dem Wetter hatten wir Glueck, es war wunderschoen sonnig, vielleicht sogar schon zu heiss. Aber wir hatten viel Spass mit unseren zum groessten Teil hollaendischen Zeltnachbarn und Anne kann jetzt sogar auf niederlaendisch bis 20 zaehlen. Wow!
Prag ist uebrigens voll von Casinos, wir geehn davon aus, dass 90 Prozent der Bevoelkerung spielsuechtig ist. Wir haben aber keins fotografiert. Ansonsten ist Prag eigentlich genauso wie Koeln, vor allem auf Postkarten. Viele Haeuser und ein Dom! Wobei die Haeuser hier etwas netter anzusehen sind. Empfehlenswert!
Der weitere Verlauf unserer Reise sieht jetzt uebrigens wiefolgt aus:
Heute Nacht mit dem Nachtzug nach Wien, da eine Nacht zelten und dann mit einem weiteren Nachtzug nach Veeeeeeeeeeeeeeeeeeeenedig! Taetae. Da sind wir dann auch zwei Tage, danach geht es ab nach Budapest aufs Sziget! :) Und dann schauen wir mal, wie es weitergeht...
Wir sind auf jeden Fall gesund und munter, noch nicht verhungert (Essen ist unglaublich guenstig hier, eine Flasche Bier kostet umgerechnet 5cent!) und das dramatischste ist vermutlich, dass Anne sich an einer Glasscherbe geschniten hat. Vielleicht stirbt sie bald daran, dann koennte man zumindest ausschliessen, dass sie im Kosovo entfuehrt wird.
Ella hat noch alle Haare auf dem Kopf. Was fuer ein Glueck! Wir werden uns jetzt den Rest des Tages damit beschaeftigen eine Sprache zu entwickeln, die ausschliesslich aus Lauten wie hm, aeh, oh, uh, aha usw. besteht.
Auf wiedersehen!
Ella und Anne...
Donnerstag, 28. Juli 2011
Test
...ein Test!
Hallo Familie, Freunde und Bekannte.
Und auch Ella, die sich bereits in Slowenien rumtreibt. Hallo Ella!
Damit wir nicht immer 9864765345676698 Emails schreiben müssen und trotzdem alle wissen können, wie viel Spaß wir haben (sogar mit Fotos), ein Blog für die oben Genannten. Hoffentlich klappt das auch...
Hallo Familie, Freunde und Bekannte.
Und auch Ella, die sich bereits in Slowenien rumtreibt. Hallo Ella!
Damit wir nicht immer 9864765345676698 Emails schreiben müssen und trotzdem alle wissen können, wie viel Spaß wir haben (sogar mit Fotos), ein Blog für die oben Genannten. Hoffentlich klappt das auch...
Auf dass das Essen im Osten besser schmeckt als Maggi Würze-Nudeln.
Abonnieren
Kommentare (Atom)